Bericht: Radtour – ab Bocholt, SILVOLDE, VARSEVELD, BREDEVOORT

Foto: Peter Diederichs, ADFC

Was ist auf dem Bild zu sehen? Fahrräder. Die Menschen dazu? Wo sind sie denn? 

Nach 40 km bei sommerlichen Temperaturen haben sie sich zurückgezogen in den Schatten einer Eisdiele, und das in dem malerischen, mittelalterlichen Örtchen BREDEVOORT. Ja, vierzig Kilometer waren es, und fünf hatten sich eingefunden, später in BOCHOLT gesellte sich ein sechster dazu, derweil andere zu hundert – oder waren es weniger – programmgemäß zur Zeche Zollverein radelten, dem ‚Weltkurlturerbe‘.

Die Menschen, die an der Überraschungstour teilnahmen, wurden bitter enttäuscht: Es gab keine Überraschungen, es sei denn Pünktlichkeit und die Freundlichkeit des Personals erlebt jemand als ungewöhnlich.

In SILVOLDE ließen wir uns von der Monotonie niederländischer Einfamilien-Reihenhäuser beeindrucken, wie man sie, wohl noch hinreißender bei Platenbausiedlungen etwa in Berlin erlebt. In VARSEVELD erinnerte ich an die Ermordung von 46 Zivilisten im März 1945 und BREDEVOORT trafen wir als verschlafene Kleinstadt,in der ein nervtötend lärmender Steinsäger die Idylle ganz erheblich störte. Um noch etwas von den Außenbezirken diese Ansiedlung kennen zu lernen, ließ mich mein Navi etwas umherirren.

Gleichwohl trafen wir kurz vor Abfahrt des Zuges in BOCHOLT, dem Ausgangspunkt der Rundfahrt nach ca. 65 km ein, verabschiedeten einen Mitradler, der es sich nicht entgehen lassen wollte, auch die Reststrecke zu Heimat per Rad zurückzulegen.

Um die Rundfahrt noch statistisch abzurunden: Es waren 63,8 km, die wir in 4 Stunden und 16 Minuten geschafft hatten bei immerhin 99 Höhenmeter, eine Angabe die ich bezweifele wie auch die über die verbrauchten Kalorien.  2433 Kc seien es gewesen, wohingegen mein Tacho etwas von 840 zeigte. Egal: Fahrrad frisst Speck.

PDs

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