Bericht: Radtour – ADFC Sternfahrt Düsseldorf | Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“


Es ist nun bereits das 5. Mal, das ich an dieser Sternfahrt teilgenommen habe. Es begann mit einer kleinen Schar Radfahrer, die mit einer Fahrrad Demonstration auf sich aufmerksam machen wollten. Mittlerweile sind es tausende (in diesem Jahr sollen es über 6.000 gewesen sein) die sich der Bewegung anschließen.

Am Landtag in Düsseldorf Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Am Landtag in Düsseldorf Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

In diesem Jahr gab es noch zusätzlich eine besondere Aktion: Die gesammelten Stimmen der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ sollten während der ADFC Sternfahrt am Landtag übergeben werden.

Vielleicht erinnert ihr euch an unseren Aufruf für ein Fahrradgesetz in NRW Unterschriften zu sammeln. Ein paar hundert (ich habe irgendwann aufgehört zu zählen) konnten wir dank eurer Hilfe beisteuern. Unsere ADFC Mitglieder, Gäste, unterstützende Initiativen, die Parteien und die Angestellten der Stadt Dinslaken haben fleißig gesammelt. Beim „Dinslakener Fahrradfrühling“, bei Nachbarn, Verwandten, Bekannten, Arbeitskollegen, wo auch immer.  206.687 Unterschriften sind es insgesamt geworden, ein Riesenerfolg – ihr habt dazu beigetragen.

Von 396 Kommunen in NRW liegen aus 394 Unterschriften vor. Die Unterschriften wurden von Köln mit Lastenrädern nach Düsseldorf transportiert und dort bei der NRW-Sternfahrt symbolisch an die Umweltministerin Ursula Heinen Esser übergeben.

Dafür allen, die sich hier engagiert haben ein herzliches Dankeschön!

11 Teilnehmende hatten wir in diesem Jahr bei unserer geführten Tour. Es könnten mehr sein, aber insgesamt 145 Kilometer bei dem sehr warmen Wetter sind schon eine Herausforderung. Auf dem Hinweg sind wir diesmal bis Krefeld-Uerdingen gefahren und haben uns nach der Rheinüberquerung in Kaiserswerth der Sternfahrt angeschlossen.

Nach einer ausgiebigen Pause und der Übergabe der Unterschriften fand die obligatorische Fahrt über Düsseldorfer Rheinbrücken, durch die Innenstadt und den Rheinufertunnel (der ansonsten für Fahrräder gesperrt ist) statt. Leider spielte in diesem Jahr keine Samba Band im Tunnel. Es war trotzdem wieder ein Ereignis mit Gänsehaut.

Rheinufertunnel Düssledorf Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Rheinufertunnel Düssledorf Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Gegen 18:00 Uhr traten wir den Rückweg an. Am Düsseldorfer Rheinufer kaum ein durchkommen, danach aber freie Fahrt. Vorbei am Düsseldorfer Flughafen über Angermund zum Landschaftspark Duisburg. Dort hatten wir noch genügend Zeit ein kühles Bierchen zu trinken bevor wir die letzen Kilometer unter die Räder nahmen.

 

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