Bericht: Radtour – Bärenschleuse und Fischtreppe


Erst waren wir nur 5 Radelnde, ein vorbeigehender Passant fragte:“Ist das der harte Kern?“. Nicht verwunderlich, denn es war wieder einmal Regen angesagt und der Wind zeigte sich eher von der ungemütlichen Seite. „Nein“, antworteten wir, „es ist noch zu früh“ und bis zum Start fanden sich insgesamt 17 Radelnde zu der Tour ein … der harte Kern?

Friedrichsfeld und Wesel waren schnell passiert, am Auesee fand die erste Pause statt.

Foto: Harald Joswig, ADFC

Leider war hier die Fahrt für unseren Tourenleiter (OTL) zu Ende, sein elektrisches Ross verweigerte die Zusammenarbeit und war nicht wieder zum Leben zu erwecken. Mühsam machte er sich auf den Weg zur Fahrradwerkstatt seines Vertrauens – ohne Unterstützung seiner sonst sehr zuverlässigen 250 Watt, dafür aber mit gutem Gegenwind.

Vorbei am „Schwarzen Wasser“, eine Umleitung und 2 kurze Haken – schon erreichten wir die Bäckerei Bors in Hamminkeln um uns für den Rückweg zu stärken.  Von der Brüner Landstraße führt ein versteckter Weg, parallel zur Wurmflakstraße bis zur Bärenschleuse. Irgendein Schelm hatte die Absperrung für diesen Weg beiseite geschafft und niemand konnte bis hier ahnen, das die andere Seite des Weges gesperrt war. So etwas tut man einfach nicht! Nach einer ausgeprägten Matschfahrt erreichten wir die
Absperrung am Ende des Weges. Viele Hände – schnelles Ende … Absperrung abgebaut, Radler passieren, Absperrung wieder ordentlich aufgebaut – hat wohl niemand gesehen.

Foto: Harald Joswig, ADFC

Pause an der Bärenschleuse und der Fischtreppe, da wo die Issel um 90° gen Norden abknickt. Bären haben wir keine gesehen, wie auch … denn „Baer“ war in alten Zeiten im niederdeutschen die Bezeichnung für „Schleuse“. Fische haben wir auch nicht gesehen, sei es drum, die Pause hat allen gefallen. Weiter über mehr oder weniger bekannte Wege gen Heimat.

3-4°C, zwischendurch leichter Regen und in Böen leichter Wind mit 3-6 bft.

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