Bericht: Radtour – Baerlaghof, Issum

Fahrrad Parkplatz Baerlaghof Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Ein Donnerstag, fast wie jeder andere auch. Wieder einmal Regen angesagt, dazu noch ein Feiertag. Ein Tourenleiter im Urlaub, ein anderer beim Umzug, der Dritte zuviel Touren nacheinander gefahren. Was blieb mir anderes übrig als die Tour selber zu führen.

Im Wald Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Im Wald Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Eine Tour zum Baerlaghof war angesagt, normalerweise kein Problem … doch noch auf die Schnelle  eine Reservierung zu bekommen und dazu noch an einem Feiertag – sehr schwierig. Angeboten wurde uns dann in der Mittagszeit oder am späten Nachmittag. Der Track passte nicht zu den Zeiten … nachmittags wäre zu spät … also umgeplant – über eine kürzere Strecke zum Baerlaghof und über eine längere zurück.

Trotz des angesagten Regens fanden sich 20 Radler*innen zu der Tour ein, es blieb aber erst einmal

Wurstplatte Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Wurstplatte Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

trocken. Über die Weseler Rheinbrücke, vorbei an Büderich, durch Wallach, Borth und Alpen. Schon lag sie vor uns, „die Leucht„, ein größeres Waldgebiet … mit einer von dieser Seite unangenehmen Rampe – steil und schotterig (tut mir leid, musste aber sein). Anschließend Wald pur, erholsam und beruhigend. Eine kurze Pause, ein wenig abwärts, schon war der  Baerlaghof erreicht. Die Fahrräder abgestellt und die reservierten Plätze in der oberen Etage eingenommen. Die Bedienung war flink und in Windeseile hatte alle ihre Bestellungen am Platz. Der Service sehr gut, die Preise in Ordnung – lecker war es auch noch – aber wir wollten weiter.

Mittlerweile sah es nach Regen aus, die befragten „SmartOrakel“ bestätigten dies auch. Langsam begann es zu regnen, nur leicht aber spürbar. Im Wald zwischen Niederkamp und Kamp wurde es nicht besser, so wurden die Regensachen angezogen. Kloster Kamp konnte nicht besucht werden, die Heimatläufer hatten dort ihren Abschlusslauf für 2019.

Im Vorbeifahren ein Blick im Regen auf das Landesgartenschaugelände Kamp-Lintfort 2020. Über viele Nebenwege vorbei an den Halden Norddeutschland und Rheinpreußen über die A42 Rheinbrücke, hier sollte nun das letzte Päusken sein – unter der Rheinbrücke – trocken, aber windig.

Warten an der Emscher Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Warten an der Emscher Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Wider Erwarten schlug der Tourleiter nach dem Thyssenkrupp Gelände in Schwelgern nicht den üblichen Weg zum Rhein ein, sondern setzte die Tour über Marxloh und Wehofen fort, es war der schönere Weg. An der Emscher musste die Gruppe einige Zeit warten, bis der Tourleiter als Ersthelfer tätig wurde. Ein Radfahrer (keiner von unserer Gruppe) war auf dem glatten Streckgitter an der Brinkstrassen Unterführung zu Fall gekommen und hatte sich eine lange, tiefe Platzwunde an der Hand zugezogen. Déjà-vu! Trotz des Schildes „Radfahrer absteigen“ halten sich viele nicht daran. Gerade bei Regen ist dies aber dringend geboten. Seid dort bitte vorsichtig und steigt ab, besonders bei Regen.

Ohne das obligatorische Eis in Dinslaken zu schlemmen wurde die Fahrt dann bis Voerde fortgesetzt. In Dinslaken wies der Tourleiter noch darauf hin, das die Fahrradstraße Herder-/Blücherstraße durch neue Schilder nun generell für Kraftfahrzeuge freigegeben wurde zum Bedauern der Radelnden.

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