Bericht: Radtour – Bauern Café Hellenhof

Fähre Bislich Foto: Peter Diederichs ADFC

Zum Glück gibt es von der Sonntag-Nachmittag-Tour zum Hellenhof nichts Bewegendes zu berichten, außer dass es eine angenehme Tour war, aber das ist eben nicht etwas, was emotional etwas in Bewegung bringt.

Wir begannen die Tour planmäßig in Dinslaken und planmäßig in Voerde. Dort mussten wir vom Rathaus aus den Startpunkt jedoch wegen einer auf einer Bühne lärmenden Band um ein paar Meter verschieben. Sonst hätte ich mich nicht verständlich machen können. Vier Gäste waren unter den fünfzehn radfahrlustigen Personen, von denen eine eine graufellge, friedfertige Schrumpfdogge auf dem Gepäckträger mitführte. Ihnen und auch den ‚Alten‘ zitierte ich dann die „Mantras“ (das sind im Sanskrit heilige Worte), wie unter anderem, dass bei einem Stopp niemand den Weg versperren, sondern an die Seite gehen soll usw. Hinzu kam etwas Neues: Ich hatte eine Trillerpreife. „Und,“ so sprach ich,  „wenn ich pfeife, heißt das Gegenverkehr!. Ich pfeife aber nicht zuverlässig immer,“ sagte ich weiter, um, wenn ich es einmal unterlasse, im Schadensfall einem möglichen Haftungsanspruch vorzubeugen. Um es gleich zu sagen: Das lief gut. Die das Signal in der Mitte hörten, gaben es verbal nach hinten weiter. So also informiert, starteten wir zum Hellenhof.

Hellenhof Bislich Foto: Peter Diederichs

Hellenhof Bislich Foto: Peter Diederichs

Dort hatten der 2.Vorsitzende und darüber hinaus auch ich noch dafür Sorge getragen, dass wir dort angekommen, nicht warten oder gar stehen mussten, sondern Plätze waren für uns reserviert. Wir waren ja auch überaus pünktlich. Und das war gut so, denn wir waren nicht die einzigen Radler dort. Kleine Mägdelein schafften flink herbei, was wir orderten, so dass wir ohne eine „Verzögerung im Betriebsablauf“ nach einer Stunde zu dem Anleger der Fähre fahren konnten. Dort parkten Wohnwagen, als sei es ein Campingplatz, schaufelten Leute Pommes mit und ohne Majo in sich hinein, die an einer Bude zu bekommen waren.

Unverzüglich ging es am anderen Ufer weiter. An der Nabu-Station am Wegesrand hielten uns die PKW- und andere Massen davon ab, noch einmal die Fahrt zu unterbrechen. Daher ging es durch bis zur Rheinbrücke mit vorherigem Halt an den Info-Tafeln über die alten, zerstörten Bücke. Im Lippedelta unterbrachen wir noch einmal die Radelei. „Warum halten wir hier?“ fragte ich die Fahrradfans. Und einer wusste die richtige Antwort auf meine Frage: „Weil wir hier immer halten!

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