Bericht: Radtour – Bottrop und mehr


Es waren ja nicht alle mit gefahren, zum Glück, denn dann hätte der TL H.-D. circa achtzig Personen (TN = Teilnehmer/innen) hinter sich herfahren lassen müssen. So viel e-mailige Adressen liegen mir vor. Es waren lediglich achtzehn Tn gekommen, so dass der Kräuterlikör aus italienischer Fabrikation ausreichte, den eine Mitfahrerin kredenzte. Bei achtzig hätte sie schon mehr bringen müssen.

Also der TL führte die Gruppe zunächst auf Wegen, die allen wohl wohlbekannt waren. Denn wer war noch nicht am Rotbach entlang geradelt? Wer hatte an dem Teich in Bottrop noch nicht ‚telefoniert‘? Die Einkehr im Knappschaftskrankenhaus in Bottrop war für viele dagegen etwas Neues. „Nicht schlecht, Herr Specht“, kann man sagen, so dass TL dieses Hospital  „auf dem Schirm“ behalten sollten.

Der nahe Kräutergarten mit seiner Minze und Melde war für die kerngesunden Radler dagegen nicht von Interesse. Der TL scheuchte nach gehabter Pause alle auf einen kleinen Berg, eine Halde und kurvte dann zum Haus Hove, einem ehemaligen Rittergut, von dem Rittergütliches kaum noch existiert, von dem Tor einmal abgesehen und dem Alter, 13. Jahrhundert. Dort: Foto mit Damen.

Burg Vondern war der nächste Zielpunkt mit Kurzbesichtigung. Interessant war dann die Unterquerung der Autobahn. Pflegte ein Tn „Muh, Muh“, „Wau, Wau“ und „Mäh, Mäh“ von sich zu geben, wenn das dazugehörige Viehzeug zu sehen war, regredierten jetzt viele Tn, indem sie „Huhu“ oder ähnliches laut von sich gaben. Was lernt der Beobachter, die Beobachterin daraus? Auch in anderen 60-plus-Radlern verbergen sich kindliche Reste, nicht nur in jenem einen. Jetzt habe ich die Kilometer nicht notiert. Wozu auch! Denn der Weg ist das Ziel! /PDs

 

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