Bericht: Radtour – Boxteler Bahn / Hochwald


Mit dem ADFC durch die Gegend radeln  fördert nicht nur die Durchblutung des Gehirns, trainiert nicht nur die Muskeln und senkt den Blutdruck, sondern erweitert auch den geographischen Horizont. Wer kennt schon die „Boxlerbahn“? Hat mit Boxen nichts zu tun, wohl aber mit dem niederländischen Örtchen Boxtel, von wo aus einst eine Bahnlinie nach Wesel gebaut wurde. Auf der Trasse „haben se“ ein paar Meter für Fahrradfahrer hergerichtet, aufwändig, sehr nett, aber eben nur ein paar Meter. Dort führte uns der OTL über verschiedene  Umkürzungen durch teilweise  stark hügeliges Gelände zum Landgut am Hochwald, wo sich allerdings die Höhe des Waldes auch auf die Preise ausgewirkt zu haben schien. Alles sehr nett, aber nicht so ungeheuer preisgünstig. Der Hochwald, das sei noch angemerkt, ist nicht der Reichswald, der ein paar Kilometer nordöstlich liegt.

Foto: Harald Joswig, ADFC

Weil nun alle Gerichte – außer Kuchen u.ä. – offenbar frisch zubereitet werden, kam für einige, die vom Hunger geplagt, etwas Umfangreicheres bestellt hatten, zu kurzfristigen Stressmomenten, denn die Gruppe wollte nach 60 Minuten weiter, das heißt, gen Heimat radeln.

„Was lernen wir daraus?“, lautet die pädagogische Frage. Ersten darf nicht, soll nicht bei der Einkehr Hunger stillend diniert werden, was erfahrungsgemäß immer wieder zu Verzögerungen im Betriebsablauf und Stress für die Esser führen kann, und zweitens ist es ob der Finanzen angeraten, die noch weiteren acht Kilometer nach Xanten zu fahren, wo es bekanntlich mehrere Lokalitäten gibt, die auf Kundschaft warten.

Foto: Harald Joswig, ADFC

In Xanten geleitete der Fatrofü die von Sonneneinstrahlung und hoher Sommertemperatur erhitzten Gesellinnen und Gesellen zu einem Gewässer, in dem man herumstapfen und sich kühlen konnte, um die einundzwanzig Mitfahrenden dann durch Werrich nach Wesel zu führen. Dort zerbröselte der Haufen hinter der Rheinbrücke: die einen verschwanden ins Lippe-Delta, andere in die Stadt und wieder andere blieben auf dem Radweg an der B8.

Es war, das sei noch angemerkt, eine Tour durch eine sehr reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft, 75 km Länge

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