Bericht: Radtour – Brunnenhof in der Ried

Brunnenhof Ried Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Jedes Jahr im Herbst und Winter treffen sich die Tourenleiter um den Tourenplan für das kommende Jahr festzulegen. Nach diesem Plan stand Cafe Steudle als Ziel fest, die Tour war bereits abgefahren, der Track stand fest … Doch es kam diesmal anders, denn der OTL (Oberster Touren Leiter) äußerte den Wunsch nach langer Abstinenz wieder einmal eine Tour zu leiten. Den Brunnenhof in der Ried hatte er in guter Erinnerung behalten und, da noch Spargelzeit ist, würde er gerne dorthin radeln. Da es keine Einwände gab wurde so verfahren (verfahren hat er sich aber nicht).

Besonderheiten gab es weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt. Vorwiegend verkehrsarme Nebenwege ohne nennenswerte „da könnte man drauf verzichten Wege“. Die üblichen Pausen, die üblichen Gespräche. Damit könnte ich den Tourbericht beenden, wenn – ja wenn da nicht das Erlebnis der besonderen Art am Brunnenhof gewesen wäre.

Der OTL hatte für uns reserviert, ließ uns aber bereits im Vorfeld wissen, das der Koch um 14:00 Uhr Feierabend hätte und man draußen nicht öffnen würde, weil das Wetter wohl nicht so gut werden würde – irgendwie klang im Vorfeld schon einiges seltsam.

Der überwiegende Teil der Mitradelnden begab sich bereits zum reservierten Tisch, die anderen schauten sich derweil noch den Hofladen an. Sie kamen später dazu, fanden an dem reservierten Tisch aber keinen Platz mehr und entschlossen daher sich es auf der Terrasse gemütlich zu machen. Währen die „drinnen“ bedient wurden und schon die Getränke serviert bekamen gelangt es den da „draußen“ Sitzenden nicht die Bedienung auf sich aufmerksam zu machen. Nach 15 Minuten entschlossen sie sich im Hofladen etwas zu kaufen und dies dann im Biergarten zu verzehren.

Dort hatte sich schon einer der unsrigen bequem gemacht, er war der Einzige weit und breit. Wir setzten uns dazu und wurden darüber informiert, das wir hier nicht geduldet wären. Dies hatte ihm ein Mann (Chef, Angestellter, Familie, Aushilfe … wir wissen es nicht) eindeutig zu verstehen gegeben. Es ginge nicht, das hier mitgebrachtes oder im Laden gekauftes verzehrt würde, schließlich sei es im Restaurant/Cafe um einiges teurer und der Biergarten hätte viel Geld gekostet. Der unsrige hat das ignoriert und wir dann auch. Einen kurzen Moment später kam eine Frau (Chefin, Angestellte, Familie, Aushilfe … wir wissen es nicht) um uns zu erklären, das wir hier nichts verloren hätten und erzählte uns letztlich auch das wir im Restaurant/Cafe unseren Verzehr zu kaufen hätten. Sie sperrte daraufhin den Bereich mit 2 Ketten ab, damit nicht noch mehr von unserer Sorte sich dort niederließen.

Wir waren dort mit 21 Personen und haben einige Euro dort ausgegeben, einschließlich dem Einkauf im Hofladen. Im Restaurant/Cafe wurden wir ignoriert (zumindest diejenigen auf der Terrasse) und im Außenbereich (Biergarten) hat niemand bedient, es wurde nur versucht uns von dort wegzumeckern. Fazit – bei so einer schönen Tour können wir auf derartige Ereignisse verzichten, denn woanders sind wir willkommen und immer wieder gerne gesehen.

 

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