Bericht: Radtour – Café Waldsee – Wertherbruch

Foto: Wolfgang Beier, ADFC

Die Tagestouren an Samstagen erfreuen sich nicht so großer Beliebtheit, denn es versammelten sich nur neun Radelnde. Am Wetter konnte es nicht liegen, es waren früh morgens zwar nur 16 °C, die sich im Laufe des Tages aber auf 26 °C steigerten. Der leichte Südwestwind brachte ein wenig Kühlung wenn es doch mal ein paar wenige Meter aufwärts oder über nicht so ganz befestigte Wege zu radeln galt.

Lippe Mündung, am Auesee entlang zum „Schwarzen Wasser“ – wenn es dort eher weniger Wasser zu sehen gab verstanden die Radler sich die Pause mit intensiver Unterhaltung zu gestalten. Von nun an führte der Tourenleiter die Gruppe nur noch über befestigte Nebenwege – vorbei an Hamminkeln, durch Loikum bis Wertherbruch.

Dort, im Cafe Waldsee war bereits ein Tisch für uns eingedeckt und der Kaffee bereitgestellt. Leckerer Kuchen und leckere Waffeln, sonniges Wetter und perfekte Bedienung – so ist das richtig. Danke dafür! Der Tourenleiter dehnte die Pause ein wenig aus, denn nun stand Gegenwind auf dem Programm, leichte Steigungen und nicht ganz optimal befestige Wege (vorsichtig ausgedrückt) – es waren doch teilweise eine Menge Schotter und Sand auf den Wegen die Kraft kosteten, dafür roch es im Wald herrlich nach Kiefern. Die Dingdener Heide war eine Abwechselung, denn sonst gab es vorwiegend sehr verkehrsarme Nebenwege, einsame Bauernhöfe und ab und an ein Bächlein.

Als erste Hinweise den Weg nach Brünen wiesen war bei einem Mitradelnden das Stöhnen groß, er war ewig keine längere Strecke mehr geradelt. In Drevenack keimte Hoffnung auf, denn er ahnte das Voerde nicht mehr weit war. Den Anstieg in den Tester Bergen steckte er tapfer weg – doch nach einem kurzen abschließendem Plausch auf dem Voerder Marktplatz (der immer noch Fußgängerzone ist) fiel es ihm doch sehr schwer sich auf das Rad zu schwingen um die letzten Meter nach Hause zu rollen.

Was noch zu erwähnen wäre … „Die Tour war 3 Kilometer länger wie ausgeschrieben“ sagte einer der Mitradelnden Gäste – „Gut, das Du das erwähnst“ entgegnete der Tourenleiter, „dann bekomme ich noch zusätzlich 10 Cent Tourengeld von Dir“. Mit einem Lachen verabschiedeten sich die Radelnden, nicht ohne sich für die schöne Tour zu bedanken.

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