Bericht: Radtour „dawaischon“


Im Zusammenhang mit meinen Berichten von meiner Türkei-Radtour lernte ich ein neues Wort kennen: „dawaischon“. Izmir, Kusadasi, Antalya – „dawaischon“. Aber als uns am Donnerstag W.B. nach Wedau führte, blieb vielen bis auf NN, die ja die Gegend wie ihr Handtäschchen kennt, das „Dawaischon“ im Halse stecken. Will sagen: Man – wer auch immer das ist – kennt Indien, Alaska, Nepal, aber viele der Wege, auf denen der TL uns einundzwanzig Radlerinnen und Radler hinter sich her zog, konnten nicht mit dem „Dawaischon“ belegt werden.

Dass wir da mit einem bösartigen motorisierten Umweltverpester zu tun bekamen, uns von waschbrettartigen Radwegen und Stoßkanten mit unterschiedlichen Höhen durchschütteln lassen mussten und mit merkwürdig konzipierter Radwegführung konfrontiert wurden, versteht sich von selbst. Bei so vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern muss man auch schon einmal Verlust in Kauf nehmen. Zwei Radler fehlten auf einmal. Immerhin konnte ihr Verbleib geklärt werden. Sie waren nicht erfroren, sondern hatten die Heimat auch ohne den Tross erreicht. /PDs

21 Radelnde nahmen an der Veranstaltung Teil. Es wurden ca. 85 Kilometer geradelt und bei einer Durchschnitts-geschwindigkeit von 15 km/h ca. 250 Höhenmeter erarbeitet. Dabei wurden je Radler(in) etwa 2000 Kalorien verbraucht. /wb

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