Bericht: Radtour – Dragee Fabrik Rhede


Am Do 26.10. ging es zur “Klümpkes-Fabrik” in Rhede . Kein Regen, wenig Wind und noch weniger Sonne. Was will man bei der Jahreszeit schon erwarten.  Dass der Tross, nachdem noch einige bei Hünxe dazu gekommen waren, dreißig Personen umfasste, überraschte etwas. Aber der Tourenleiter, Heinz-Dieter, hatte den Haufen gut im Griff. Wenn z.B. Halt angesagt wurde, huschten alle sogleich weisungsgemäß  mit ihren Fahrgeräten an den Rand der Fahrbahn, und bei der “Einkehr” in Rhede gab es keine freßbedingte Verzögerungen. Nach ca. 1 Stunde konnte es weiter gehen, wieder gen Heimat.

Leider gibt  es keinen Gespräche anregenden Schnappes mehr, weder in bauchigen Gläsern,   noch in klitzekleinen, winzigen Plastikbecherchen – oder doch? Vielleicht sollten wir es halten wie die ADFC-Menschen in Berlin. Ein verlässlicher Zeuge berichtete mir : Die fahren eine 50 km-Tour, kehren dann ein und niemand sieht sie als ADFC-Menschen “saufen”, obgleich sie sich dem Trunke hingeben.

Dreißig Teilnehmer/innen (Tn) – das ist viel, hat aber auch etwas für sich: Ich kann mit vielen anderen quatschen. Ich kann aber auch schweigend daher fahren. Alles in allem ist es eben wie ein mobiler Stammtisch, bei dem die Zahl der Tn keine Rolle spielt (s. 22. und 30. Woche).

Dreißig Tn ist zwar erfreulich, aber  ist zugleich etwas “grenzwertig”, was sich bei dem Ziehharmonika  Effekt zeigt:  die Letzten haben Mühe hinterher zu kommen. Ebenso erfordern Straßenquerungen von allen eine gewisse Disziplin. Besonders schwierig kann es werden, wenn so eine Masse bei einer Frittenbude (z.B. Aasee) Einkehr hält.

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