Bericht: Radtour – Dragee Werksverkauf in Rhede

Dragee Werksverkauf Rhede Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Kaum trafen die ersten Teilnehmer*innen am Startpunkt der Tour in Voerde ein begannen die üblichen Diskussionen über das zu erwartende Wetter. Einigkeit bestand darin, das es gegen Mittag regnen würde – wann genau und wie viel – es konnte nicht beantwortet werden.

Regenschirme brauchten wir nicht Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Regenschirme brauchten wir nicht Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Der Tourenleiter begrüßte die Mitradelnden, erklärte den Ablauf der Tour und bereitete uns darauf vor, das wir heute ein wenig schneller fahren würden um möglichst wenig in der Dunkelheit zu radeln. Kurz darauf fuhren wir los um erst einmal weitere interessierte Tourteilnehmer*innen einzusammeln. So wurden es insgesamt 21 Personen die diesmal dabei waren – wenige für die schon traditionelle Fahrt zum Werksverkauf in Rhede, viele für das prognostizierte Wetter.

Auf bekannten Wegen ohne viel Schnickschnack und Drumherum radelten wir zügig, angeschoben vom Rückenwind gen Rhede. Weniger und kürzere Pausen ließen uns recht früh den Dragee Werksverkauf erreichen. Fast schon überfallartig stürmten die kauf willigen den kleinen Laden. Macher verfiel in einen regelrechten Kaufrausch und hatte Mühe die erworbenen Köstlichkeiten in seinen Packtaschen unterzubringen. Da es nun langsam zu regnen begann und die Regenkleidung über gezogen wurde ergab sich zumindest temporär etwas mehr Platz in den Packtaschen.

Bis zum Kirchplatz in Rhede dauerte die Fahrt nur wenige Minuten. Die Räder wurden abgestellt und gesichert, jeder nahm nach eigenem gut dünken eines der vielen Gastronomie Angebote in Rhede an.  Wie üblich fand sich der größere Teil der Mitradelnden im Rheder Marktcafé zusammen. Obwohl wir nicht angekündigt waren wurden wir recht zügig und freundlich bedient. In der Zwischenzeit regnete es sehr heftig während wir trocken in der warmen Stube sitzen durften. Schnell war die Stunde verstrichen und die Radelnden standen pünktlich und vollzählig zur Heimfahrt bereit.

Wir wurden vom Regen verschont Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Wir wurden vom Regen verschont Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Es nieselte noch ein wenig als der Tourenleiter Schnurstracks gen Heimat anführte. Vorher informierte er jedoch die Gruppe darüber, das wir ohne Pause durchfahren würden, da Pausen im Regen bekannterweise den Spaß drastisch reduzieren.

Bei Nieselregen gen Heimat Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Bei Nieselregen gen Heimat Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Obwohl um uns herum noch viele dunkle Wolken zu sehen waren hörte der Nieselregen auf. Wir fuhren nun gegen den Wind und mussten den einen oder anderen Hügel erklimmen … auch wenn sie manchmal Berg hießen. Wer kein Pedelec sein eigen nannte hatte heute wieder die Gelegenheit sich durch eigene Kraft zu erwärmen, die anderen mussten darauf hoffen entsprechend gekleidet zu sein.

Trotz der Ankündigung keine Pause zu machen hielt der Tourenleiter zwischenzeitlich an. Gelegenheit sich zu erfrischen oder die Kleidung der Witterung anzupassen. Es blieb nun weiterhin trocken. Ab Wesel verkleinerte sich die Gruppe mehr und mehr, verständlich bei den Temperaturen, den immer noch vorhandenen bedrohlichen Regenwolken und der kommenden Dämmerung.

Letztlich sind wir alle vor der Dämmerung trocken zurückgekehrt – schade das ihr nicht teilgenommen habt, denn es war wieder einmal schön. Ach so … danke an den Tourenleiter!

 

 

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