Bericht: Radtour – Eisessen in Kettwig


97 Kilometer waren bei der gemütlichen Samstagstour in Dinslaken angesagt. Kettwig an der Ruhr, das hörte sich nach einer entspannten Radfahrt am flachen Flussufer an. Nun ja, es sind immerhin 450 Höhenmeter geworden – für ungeübte BioBiker (also die ohne E-Antrieb) schon eine mittlere Herausforderung.

11 Radlerinnen und Radler konnten der Verlockung in Kettwig ein Eis zu essen nicht widerstehen. So startete die Tour pünktlich und führte immer wieder über Nebenwege dem Ziel entgegen. Viele Wald- und Feldwege waren durch den heftigen Regen vom Vortag noch ziemlich nass und matschig aber durchaus befahrbar. Der TL hatte wirklich eine schöne und verkehrsarme Strecke ausgearbeitet, die sich aber an trockenen Tagen noch besser fahren würde.

Unterwegs nach Kettwig Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Obwohl kein Regen mehr angesagt war wurden die Tourteilnehmer*innen zwischendurch von einem heftigen Regenschauer heimgesucht. Trotz ausreichender Regenschutzbekleidung wartete die Gruppe den starken Regen, der immerhin 20 Minuten dauerte unter einer Brücke im Trockenen ab. Von nun an besserte sich das Wetter, die Sonne kam heraus und es wurde angenehm warm.

In Essen Haarzopf bot sich nach dem Aufstieg in für uns Niederrheiner ungewohnte Höhen ein sehr schöner Ausblick auf den Flughafen Mülheim und das Rumbachtal. Bei einer Pause marschierten einige Gruppen von Bundeswehrsoldaten an uns vorbei, sie übten für den Nijmegen-4-Tagemarsch, viele von Ihnen motivierten sich dabei mit Marschgesängen.

Schnell war die Ruhr erreicht und die Mitradelnden erholten

sich von dem Aufstieg. In Kettwig wimmelte es nicht von Menschen, so dass wir an der Eisdiele alle einen Platz fanden. Das Eis war wirklich köstlich und sehr cremig. Können wir empfehlen, auch wenn die Preise doch über denen in unsere Heimat lagen. Nachdem wir genug Sonne getankt hatten machten wir uns auf den Rückweg.

Die Ruhr überquert und über Mintard Richtung Heimat, vorbei und mittendurch ein Reitturnier. Pause

Rumbachtal Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

Rumbachtal Foto: Anne Beier, ADFC Dinslaken-Voerde

am Ringlokschuppen in Mülheim, dort fand der „Afrika Tag“ statt bei dem Essen, Trinken und Kultur angeboten wurde. Besonders gefiel uns der Gesang einer Afrikanerin, sie hatte eine wundervolle Stimme. Gerne wären wir noch geblieben aber wir hatten noch ein gutes Stück Weg vor uns. Schade!

Zügig über den Radschnellweg (RS1), noch einmal nach oben über den Höhenzug in Winkhausen, anschließend durch das Hexbachtal. Fortan über vorwiegend bekanntere Wege immer weiter in Richtung Heimat.

Danke an den Tourleiter für den schönen Tag und die sorgfältig ausgewählte Tour. Im Schnitt 15,9 km/h, 450 Höhenmeter, 95 Kilometer. Aber ehrlich, mit meinem BioBike hätte ich die Steigungen nicht fahren mögen 🙁

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