Bericht: Radtour – Eröffnung Stadtradeln


„Im Burginnenhof standen die Radler, Rad an Rad, Kopf an Kopf, bereit nach  Essen zu fahren und am großen Eröffnungstreffen an der Zeche Zollverein teilzunehmen“, das war der Traum, ist Zukunftstraum. Am Samstag, 20. Mai 2017, waren es weniger – noch. Außer Rüdiger Wesseling (Organisator), Eyüp Yildiz (stelllv. Bürgermeister) und Presse-Dame (NRZ) waren mit dem FaTroFüh zehn „Stadtradler“ erschienen, NN aus F’feld kam nur, um „mal zu gucken“.

Foto T.Müller ADFC Dinslaken-Voerde

Bei einer kleinen Minirunde um die Stadthalle trafen wir tausend andere mit Fahrrad, die jedoch nicht nach Essen, sondern mit dem VDK einfach so in die Gegend fahren wollten; unter ihnen Fritz bei nachlassender (nicht in alter) Frische.

Wir, die zehn, rasten dann zum Centro und nach einer längeren Pause nach Essen. Dort harrten wahrhaftig und diesmal ehrlich bereits Hunderte von Stadtradlern unser.

Nach einer kurzen Pause, in der Bananen und Warn-Westen gebühren- und kostenfrei verteilt wurden, setzte sich ein Lindwurm von ca. fünfhundert Pedalrittern zur Zeche Zollverein in Bewegung, wo sie von einer auf einer Bühne lärmenden Musikgruppe empfangen wurde.

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Es folgten kurze Reden von anwesenden Bürgermeistern (E, O, MH, DU  – DIN und VOE waren nicht vertreten). Als die Herren A und B auf der Bühne auch noch ihre Autoschlüssel für drei Wochen – oder waren es gar drei Monate? abgaben und in der Zeit aufs Autofahren zu verzichten versprachen, war ich derart gerührt, dass ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte.

Ferner wurden alle Anwesenden lautstark darüber informiert, wie gut das Fahrradfahren sei – offenbar wussten das einige noch nicht – , wegen Luft und Umwelt und so …, und ich dachte an die Lady, die mit ihrem AUDI-Schiff Brötchen kaufte. Unter dem Eindruck dieser wahrhaft neuen Information verkrümelten sich viele, den musikalischen Darbietungen keine besondere Aufmerksamkeit mehr schenkend, vermutlich gen Heimat. Wir verließen die Eröffnungsveranstaltung zu fünft. Die anderen waren mit ihren Berg-Rädern schon eher davon gesaust. Immerhin kann ich jetzt als eingetragener „Stadtradler  bei dem ADFC-Team Din-Voe“ schon mal 90 (i.W. neunzig) Kilometer eintragen.

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