Bericht: Radtour – Grafenmühle


Slogan der Bahn war einmal „alle reden vom Wetter, wir nicht“. Das hat sich geändert, wie allgemein bekannt ist. Bei Fahrrad fahrenden Menschen ist das so, dass sie immer vom Wetter reden, und wenn  ein Donnerstag bevor steht, diese auch noch zu den donnerstäglichen Radlern gehören, sehen sie aus dem Fenster und sagen bzw. denken: „Regen! bleibe zu Hause. Was soll ich mich der Feuchtigkeit aussetzen. Auf dem Fahrrad, bei Regen …. „. So waren wir am Donnerstag, 21. Dezember 2017, zwölf Radler, die auch vom Wetter sprachen, doch bereit waren, sich den sich daraus ergebenden Widrigkeiten auszusetzen. Auf dem  Wetterradar – eine Erfindung, von der unsere Vorfahren nicht einmal geträumt haben – blickend verkündeten die, die sich sachverständig gaben, dass es hin und wieder etwas fieseln würde. Die Luftfeuchtigkeit betrage 100 pro und das bedeutete Nässe. So war es denn auch. Diese Vorhersage war auf alle Fälle zuverlässiger als die des Hahnes auf dem Mist.

Also zog die kleine Schar los, folgte den Fatrofü gehorsam. Hernach gesellten sich noch drei weitere dazu, die sich den Genuss, geführt und radelnd durch die Heimat zu ziehen, nicht entgehen lassen wollten.

Am Flugplatz Schwarze Heide, wo man sonst länger Pause zu machen pflegt, beschränkte man sich auf eine Zigarettenlänge, Zeit genug zum Telefonieren. Grafenmühle, der Zielort, war bar aller sonst dort balzend lärmender Motorradfahrer. Es war nichts los. Nach einstündiger Pause, die von niemandem durch den Verzehr umfangreicher Menüs über Gebühr ausgedehnt, von einem mit von Schokolade umhüllten Alkoholtröpfchen veredelt wurde, brach man auf. Zu erwähnen sei noch, dass ein ein Stinkeauto lenkender Mensch uns Fahrradparker des Platzes verweisen wollte. Er wurde jedoch von dem Zweiten Vorsitzenden in die Schranken verwiesen*. Ferner sei noch zu erwähnen, dass es in dem Lokal beim Abzählen der Anwesenden zu Irritationen kam, fünfzehn sollten es sein, doch nur vierzehn harrten der Speisen und Getränke. Es klärte sich aber: einer telefonierte draußen (richtig mit Telefon). Die Rückfahrt verlief problemlos und am Ende waren es Durchschnittstempo 10 km/h, ohne Pause 16 km/h,  3:39 Std. in Bewegung, das für 43 km – oder ein paar mehr.

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