Bericht: Radtour – Heute gibbet Fisch / Wo ist der Fisch


Nebenwege waren auch heute wieder möglichst zu vermeiden, denn die Sonne schaffte es tagsüber ohne Probleme die morgens noch gefrorenen Radwege bis zum Mittag in tiefen, rutschigen Schlamm zu verwandeln.

Der Tourenleiter hatte angesagt das Anglerparadies Schoel in Schermbeck zu besuchen um dort den frisch geräucherten Fisch zu genießen. Für 20 war reserviert, 23 sind es dann geworden … von denen mancher eher keinen Fisch wollte, sondern eine Suppe oder eine Wurst oder eine Suppe mit Wurst oder eine Wurst mit Pommes.

Vorher galt es allerdings ca. 35 Kilometer Strecke mit einigen Höhenmetern und ordentlichem Gegenwind zu überwinden. Die zwischenzeitliche Pause wurde verkürzt, da einige Radelnde „kalte Füsse“ im wahrsten Sinne des Wortes bekamen.  Kaum war „Fisch Bruno“ erreicht strömten die Radelnden in den gut geheizten Raum und umlagerten sofort die Theke um ihre Bestellungen aufzugeben. So schnell habe ich unsere Truppe noch nicht beim Abstellen und Abschließen der Räder gesehen.

Als der Tourenleiter den Raum betrat war die Schlange an der Theke noch recht lang, also erst einmal ein paar nette Gespräche führen. Die Schlange wurde endlich kürzer, hier und da war ein Murren zu vernehmen – der Tourenleiter erfuhr schnell, woran es lag. „Heute gibbet Fisch“ hatte er bei der Einladung vollmundig bekannt gegeben … doch der Fisch war zu schnell aus.

So hätte mein Teller ausgesehen 🙁

Obwohl morgens 30 Forellen geräuchert wurden reichte der Vorrat nicht mehr aus, denn der Hausabverkauf lief am Vormittag schon wider Erwarten so gut, das vielen von uns „nur“ Suppe mit und ohne Würstchen sowie Pommes mit und ohne Wurst blieb. Mir hat meine Currywurst recht ordentlich geschmeckt … nur auf die für den Abend vorgesehene Forelle musste nicht nur der Tourenleiter verzichten.

Den kleinen matschigen Weg am Unteren- und Oberen Mühlenteich konnte sich der TL nicht verkneifen …

ein bisschen Matsch muss sein (in Abwandlung einer Darbietung des Künstlers Roberto Blanco) bevor es dann auf bekannten Wegen zurück in die Heimat ging (fuhr).

56 Kilometer, 220 Höhenmeter und 0-2°C bei 3 bft. Nordostwind, der häufig mit Böen bis 5 bft. auffrischte. Macht doch nichts … am kommenden Donnerstag wird es ein wenig kälter und windiger – bis dann!

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