Bericht: Radtour – Hof Dalhaus / Dorsten


Da war ich wieder der Fahtrofüh zum Bauerncafe Dalhausen, natürlich war die Witterung wieder regnerisch. Nein, es goss nicht, aber das Wetter war eben nicht „der Brüller“. Einer der Tn – es waren nur Teilnehmer dabei, und ihrer zehn – sagte sogar, das hinge mit meiner Person zusammen, wenn immer ich den Fahtrofüh mache, regne es. Mag sein, dass ich zu trüb-sinnig bin. Sei es drum.

Foto: Harald Joswig, ADFC

Jedenfalls war die Tour nicht störungsfrei. Es gab keinen ‚Platten‘, ‚kein ‚crash‘ (Langscheidt: Absturz; Oxford …: „bus chrashed into a tree“), also keine normalerweise zu erwartende Betriebs- oder Fahrstörung, sondern an einem Fahrrad riss die Kette. Dass sich nahezu alle Tn an der Schadensbehebung bzw. Reparatur mit mehr Rat als Tat beteiligten, wurde fotografisch hinreichend dokumentiert, zwar nicht von mir, sonst würde ich eine entsprechendes Bild beifügen, aber von anderen.

Am „Wetten Hus“ gesellten sich noch zwei weitere, die Nässe nicht scheuend, zu der Gruppe. Wir

Foto: Harald Joswig, ADFC

passierten die „Café-Tante“, ohne Halt, durchquerten Dorsten und landeten schließlich am o.g. Zielort. Ein plötzlicher Regenguss verzögerte den Aufbruch nach einer langen und ausgedehnten, jedoch nicht überdehnten Mittagspause.

Einen Besuch, bzw. Besichtigung von Schloß Beck wurde auf später verschoben. Dort sei ein sehenswerter Saal mit Schnitzereien usw., wie den Vorübereilenden auf einen Schild mitgeteilt wird. Dafür aber habe jeder Besucher 7€ zu entrichten, wobei die Benutzung des Riesenrades, der

Foto: Harald Joswig, ADFC

Achterbahn usw. nicht eingeschlossen sind. Schade, hätte ich doch gern mal meine morschen Knochen wieder einmal zittern lassen.

In der Kirchellener Heide stellte sich heraus, dass die mit Rat und Tat der Vielen begleitete und durchgeführte Reparatur am Vormittag nicht das erwünschte Ergebnis, nämlich eine noch über mehrere Kilometer Strecke funktionierende Kette,  gebracht hat. Ein längerer Halt zur erneuten Schadensbehebung war erforderlich, derweil ein kalter, Feuchtigkeit führender Wind durch den Forst wehte. So wussten vermutlich alle Tn, nach ca 67 km zu Hause angekommen, die heimatliche Wärme zu schätzen.

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