Bericht: Radtour – Kalorienverbrennung nach den Festtagen


Es war im Jahr 2017 die letzte Tour, die mir als ADFC-lizensierter „TourGuide“ zu führen vergönnt war. Im Vorgriff auf die ab Januar 2018 gültige Regelung starten wir mit sieben SuperHard-Core-People (super hart-kernige Menschen, also der totale Gegensatz zu „Weicheiern“) zu der Kalorien-Verbrennungstour am Rathaus. Wieso Super-Hard– usw.? Ganz einfach: es regnete etwas, es war nicht sommerlich warm, weder H.-D. noch W.B. oder der OTL führten die Tour, sondern ich, und das ließ grauslich struppige Wege erwarten.

Vergeblich lauerten wir sieben auf weitere Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Immerhin war eine dabei, die sich von den aufgeführten Widrigkeiten nicht hat abschrecken lassen.

Am Ev. Krankenhaus in Dinslaken bot sich noch einmal die Gelegenheit, zivilisiert zu ‚telefonieren‘, während die anderen – auch hier vergeblich – darauf warteten, das sich noch ein oder mehr  Menschen aus Dinslaken zugesellen könnte. Durchs frühere Walzwerk radelten wir zum Rotbachsee bis zur Autobahnbrücke, und dort wurden die Teilnehmenden noch einmal vom „Guide“ gefragt, ob sie bereit seien, mit ihren Bikes morastige Wege zu fahren. Sie waren bereit! Zur Stärkung, so meint sich der Chronist zu erinnern, gab es da Klümpkes aus der Rheder Fabrikation, en masse. Der als morastig angekündigte Weg war jedoch nur pfützen- und lachenreich, nicht jedoch morastig. Bei Bruno, selig, gab es ein kleines Päuschen, derweil von Hündchen und Riesenhunden (= Kötern?) Ausgeführte auf den Wegen herumliefen. Es hatte inzwischen zwar aufgehört zu regnen, aber wer stapft schon freiwillig bei diesem Wetter im Wald herum? 

Schon hier an Brunos Ruhestatt ertönte mit zunehmender Intensität der unter Seufzen hervorgebrachte Wunsch nach Kaffee dergestalt, dass der Weg nicht wie ursprünglich vorgesehen durch das von allen gastronomischen Betrieben entblößte Krudenburg ging, sondern nach/zu Edeka in Drevenack. Dort wurde dann ungeplant Einkehr gehalten, wo dem aller Barmittel baren „Guide“ von einem Barmherzigen der SuperHard-Core-Gruppe ein Kakao gespendet wurde. „Hört“, so sprach der „Guide“ abermals, „seid Ihr willens, hundert Meter strubbeligen Weg zu befahren?“ Man war bereit, solange das Rad nicht bis zur Nabe versackte. Und der Fahrstreifen dürfe nicht schmaler als zwei Handbreit sein, forderte die Super-HardCore-Teilnehmerin. 

Doch der „Guide“ hatte aufgrund der oben erwähnten Weg-Änderung nicht daran gedacht, dass eben dieses problematische Wegstückchen vermieden wurde, und so fragte die ihm Folgenden bei jeder größeren Unebenheit, ob hier die angekündigte Schwierigkeitsstrecke sei. 

Wegen der geringen Teilnehmerzahl, der zügigen Fortbewegung (16 km/h Durchschnitt ohne Stopp; 12 km/h mit Stopp) und der 1:07 Std. langen Pause, mussten der geplanten Strecke noch einige Kilometer angehängt werden, wollte man nicht eine Stunde vor dem Zielpunkt, dem Griechen, stehen und bis 17 Uhr warten. Also radelten wir durch Spellen, Ork – woher die Orkens kämen, wie einer sagte, ohne zu erklären, was das für Wesen sein könnten – und Löhnen zum Griechen, wo schon eine ganze Reihe Nicht- Super-Hard-Core-Menschen auf uns warteten.

Für die, die sich für den ADFC Dinslaken-Voerde e.V. besonders hervorragend verdient gemacht hatten, hatte der 1.Vorsitzende kleine Aufmerksamkeiten bereitgestellt, zeigte sodann einige Bilder aus dem alsbald verflossenem Jahr 2017 und ein paar aus früherer Zeit. So endete denn, nachdem die verbrannten Kalorien wieder eingefahren war, die KalorienVerbrennungstour wie im vergangenem Jahr 2017 bei Dimi, dem Griechen.

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