Bericht: Radtour – Markt-Cafe in Uerdingen

Rheinbrücke Uerdingen Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Ist euch überhaupt aufgefallen, das in Walsum ein König auf der Kaiserstraße wohnt, oder wart ihr schon auf dem Weg zur Fähre in Gespräche vertieft und habt das übersehen? Wer sah die Störche auf dem Nest in der Rheinaue?

Fähre Walsum Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Fähre Walsum Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

19 in Voerde, 3 an der Fähre und 1 auf der anderen Rheinseite – so waren es 23 Radelnde die gemeinsam die 85 Kilometer Tour nach Krefeld-Uerdingen bestreiten wollten. Wir erreichten die Fähre kurz bevor sie ablegte und konnten daher ohne Verzögerung die Tour fortsetzen.

In Bliersheim am Logport konnten wir uns an einem Verkehrschaos in einem Kreisverkehr nicht gerade erfreuen, denn für mit dem Rad Fahrende war kein Platz mehr vorhanden – es war für uns wieder einmal eine Störung im Betriebsablauf, die einige Radfahrer*innen verunsicherte. Merke – während der Woche diesen Berich meiden oder großräumig umfahren.

Da wurde es doch in Friemersheim, zwischen dem Rhein und der örtlichen Bebauung wieder angenehm ruhig und entspannt. Sonne pur, ein schöner Ausblick und kein Verkehrslärm mehr. Schön, auch der Ausblick auf den ehemaligen Wasserturm, aus dem die Dampfloks gespeist wurden! Hier findet wir noch ein Stück Eisenbahngeschichte.

Kurz vor Dujardin (Hersteller von Weinbrand und anderen Spirituosen) lenkte der Tourenleiter die Gruppe auf die Strasse. Leider gibt es immer wieder Radelnde, die meinen sie müssten der eigenen Nase hinterher radeln (wir fahren dort wo der Tourenleiter fährt!, er hat seine Gründe dafür). Dadurch gab es beinahe einen leichten Unfall – das muss wirklich nicht sein.

Bei Dujardin Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Bei Dujardin Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Kein Loch, das ist die Farbe - staubige Gabel Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Kein Loch, das ist die Farbe – staubige Gabel Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

In Uerdingen war es den Teilnehmenden der Tour selber überlassen im Markt Cafe einzukehren, die kulinarischen Angebote in der Innenstadt zu nutzen oder an der Rheinpromenade zu verweilen. Wer nicht im Markt Cafe war, der hat etwas verpasst. Köstliche Kuchen, Eis, Snacks und kleine Gerichte. Zum Kaffee wurden zusätzlich Plätzchen gereicht. Die Bedienung (Inhaberin?) war gut gelaunt und verstand es die Gruppe zügig mit allem zu versorgen was gewünscht wurde. Dieses Cafe können wir weiter empfehlen und werden sicherlich wieder kommen.

Auf dem Rückweg mussten wir leider auch durch einige Städte fahren, für einige Tourteilnehmer*innen eine Herausforderung, da den mit dem Auto Fahrenden der §27 (Verbände) der StVO wohl wieder einmal entfallen ist. Sei es drum, es ist nichts passiert weil wir mitdenken und nicht auf unsere Rechte bestehen. Die Städte hatten allerdings einen Vorteil, dort staub es nicht … was auf den letzten Kilometern des Heimweges nicht nur zu einigen Hustenanfällen sonder zu „weißen“ Radler*innen und Fahrrädern führte.

 

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