Bericht: Radtour – Radmosphäre und Hexbachtal


Hexbachtal – hört sich nicht so gut an, denn da wo ein Tal ist gibt es auch Berge … und die gilt es erst einmal zu erklimmen. 19 Teilnehmende wollten sich der unbekannten Herausforderung stellen, einer Kniff direkt nach dem Start ohne Angabe von Gründen … er war dann mal weg.

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

Der Tourenleiter hatte sich viel Mühe gegeben und vorher noch alle Wege entstaubt, vielleicht war es auch der Regen am Vortag? Durch die Naturschutzgebiete Hiesfelder Wald, Grafenmühle, entlang der Halde Haniel und durch das Naturschutzgebiet Koellnischer Wald war schnell Bottrop in Sicht. Auf Nebenwegen, mal auf mal ab, bis zum Revierpark Vonderort.

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

Hier wurden wir von der ersten aber einzigen Panne an diesem Tag heimgesucht – ein gebrochenes Sattelgestell, der Tourteilnehmer wollte aufgeben, doch die Findigen des ADFC bastelten schnell eine Lösung, die auch bis zum Ende der Tour problemlos den Anforderungen stand hielt. Zur Belohnung gab es kurze Zeit später im Haus Ripshorst Kaffee.

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

Nun begann eine schwierige Odyssee, denn alle Baustellen aus NRW schienen sich heute nach Dellwig und Borbeck verlagert zu haben … schöne Radwege gab es erst einmal nicht mehr, dafür ging es irgendwie immer nur noch aufwärts. (Erzählte zwischendurch nicht Jemand etwas von einer Himmelsleiter?)

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

Schließlich war es doch geschafft und wir konnten uns am Niederfeldsee im Lokal Radmosphäre erholen. Ein schönes Cafe für Radfahrer das wir weiterempfehlen können. Einen Ersatzsattel gab es dort nicht, aber Flickzeug, Schläuche und Anderes wurde feilgeboten.

Als der Toureleiter zum Aufbruch rief waren erste dunkle Wolken der aufziehenden Gewitter zu sehen, doch sei es vorweg genommen – wir kamen trocken bis nach Hause. Ein Stück Radschnellweg (RS1), danach wie schon so oft am heutigen aufwärts, aufwärts, aufwärts …

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

und dann endlich die Abfahrt im Hexbachtal. Leider wurde das „es mal wieder richtig rollen lassen“ durch eine kurvige Strecke, Spaziergänger und deren freilaufende Hunde getrübt. Dafür gab es eben einen erhöhten Bremsbelagverschleiß. Der Tourenleiter führte uns nun wieder über schöne Nebenwege vorbei an Frintrop zum Haus Ripshorst – noch ein Käffchen und dann Betuwe- und Emscherbaustellen umfahrend zurück nach Hause.

Aus den ursprünglich geplanten 76 Kilometern wurden so 82 Kilometer mit 378 Höhenmetern.

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