Bericht: Radtour – Schloss Lembeck


Kurz oder lang, diese Frage stellte sich der Tourleiter für diese Tour. Die Frage galt natürlich nicht der Kleidung oder dem Rad. Temperaturen jenseits der 30 Grad sind nicht für alle geeignet da die körperliche Belastung doch ziemlich hoch ist – und getrunken wird meist auf den Touren viel zu wenig. Am 2. Treffpunkt, dem Witte Hus stellte der Tourleiter den Teilnehmenden die Frage – fahren wir bis Schloss Lembeck oder kürzen wir in Schermbeck ab? Das Ergebnis war einstimmig – Schloss Lembeck sollte es sein, denn die morgendlichen Temperaturen lagen noch bei 19 Grad mit einem erfrischenden Nordwind. Mehr als 26 Grad wurden es auch an diesem Tag nicht mehr, hatte der Vortag noch immerhin 36 Grad zu bieten.

Wassertretbecken Gahlen Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Wassertretbecken Gahlen Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Ziemlich bekannte Wege führten erst einmal zum Wassertretbecken nach Gahlen. Unterwegs die Wassertretbecken regelmäßig zu besuchen war der Wunsch eines Tourenfahrers, der diese Mal leider nicht dabei sein konnte. So hat er die Erfrischung verpasst, schade.

Während wir uns dort aufhielten konnte ein sehr seltenes Gespann bewundert werden – gekoppelte Paralleltandems in Familienbesitz. Die Eigentümer aus Rhade namen sich die Zeit alle unsere Fragen geduldig zu beantworten. Vom Anlass der Anschaffung über Antriebskonzept und Reichweite bis zum Preis. Wir hätten uns noch gerne länger ausgetauscht aber der Tourleiter mahnte zur Weiterfahrt.

Von nun an auf bekannten aber in letzter Zeit wenig gefahrenen Wegen,

Gekoppelte Paralleltandems Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Gekoppelte Paralleltandems Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

teilweise über ruppige und sandige mit Wurzeln durchsetzte Wege (Die Tour muss einst von PDs geplant worden sein) erreichten wir unser Ziel, das Schloss Lembeck. Dieses Schloss interessierte nicht wirklich, denn wir waren a.) schon öfter dort und b.) hatten Hunger und Durst. So kehrten wir im dortigen Cafe ein und genossen den Augenblick im Schatten.

Die Rückfahrt (wieder mit einer PDs Gedenkminute) erfolgte ohne weitere spannende, hier besonders zu erwähnende Ereignisse – obwohl der Eichenprozessionsspinner während der Pausen immer wieder thematisiert wurde.

In Drevenack die letzte Pause und plötzlich waren wir nur noch zu dritt – der Rest war weg, nach Hause geeilt, einfach davon … der TL hatte die Tour noch nicht als beendet erklärt. Vielleicht ein Missverständnis, weil einige erklärten am Kanal den kürzeren Weg nach Friedrichsfeld zu nehmen, aber sicherlich keine Respektlosigkeit gegenüber dem TL.

Die Tour war kurzweilig und hat Spaß gemacht, einen Dank für Organisation und Durchführung an den heutigen TL.

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