Bericht: Radtour – Storchenland Hervester Bruch


Harald Joswig, ADFC

Es hat sich gelohnt den Tourenleiter (TL) auszutauschen, seit PDs die Touren leitet hat sich das Wetter von Woche zu Woche verbessert – nun reicht es aber auch, denn bei permanentem Sonnenschein und 30°C wird das Radfahren doch zur Schweiß treibenden Angelegenheit. Nicht wie üblich 15-20 Radelnde hatten sich heute eingefunden sondern 34 wollten das Storchenland sehen.

Harald Joswig, ADFC

Eine außergewöhnlich schöne Strecke hatte sich der Tourenleiter ausgedacht, unter weitestgehendster Vermeidung von Hauptstraßen führte uns PDs über Nebenwege und Schleichwege zum Storchenland. An der einen oder anderen Stelle hatte der TL Informationen über Kultur und Geschichte bereit. Sei es beim Grab des unbekannten Soldaten, den Teufelssteinen oder bei der Sonnenuhr, die übrigens „Normalzeit“ anzeigt und daher im

Harald Joswig, ADFC

Moment nicht die aktuelle Stunde darstellt.

Das Storchenpaar im Hervester Bruch hatte, so wie jeder gut erkennen konnte junge Störche im Nest und Papa Storch zeigte zwischendurch seine Flugkünste. Nach ausgiebiger Pause mit Storch gucken wurde die Tour zu einer Bäckerei in Dorsten fortgesetzt. Die Radgruppe nahm fast alle Plätze ein, das Personal war dem Ansturm gewachsen … auch wenn es zu einer Wartezeit kam bis jeder seinen Wünschen entsprechend zufriedengestellt war.

Auf dem Rückweg waren viele nette kleine Wege zu befahren, auch wenn sich an häufenden Umlaufsperren einige Mitradelnde immer wieder schwer taten. Sei es Unerfahrenheit oder Unsicherheit, letztlich haben alle die Herausforderung gemeistert und sind an der Aufgabe gewachsen.

Was gibt es noch zu berichten? Eine Vorderrad Bremse hatte sich bei den Abfahrten wohl überhitzt,

Harald Joswig, ADFC

das Rad muss nun den Profis in der Werkstatt überlassen werden. Bei einem anderen Rad gab es anfangs Probleme mit dem Sattel, die Kettenschaltung arbeitete nur widerwillig und schließlich war die vorderer Scheibenbremse der Meinung, das es eine gute Idee wäre gelegentlich (meist wenn es aufwärts ging) das Vorderrad zu blockieren. Während der Einkehr wurde das Problem für den Rest der Tour nachhaltig gelöst und der Fahrer versprach auf der nächsten Tour mit einem intakten Fahrrad dabei zu sein. Gut so!

Leider gab es einen kleinen Sturz, bei dem es bei kleinen Schrammen blieb. Ein weiterer Fahrer

Harald Joswig, ADFC

klagte gegen Ende der Tour über Muskelkrämpfe … zu wenig getrunken oder Magnesium Mangel? Er konnte nach einigen Dehnungsübungen aber das Ziel erreichen und die Tour erfolgreich beenden.

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