Bericht: Radtour – Tag der Trinkhallen


15 Radelnde wollten nicht nach Henrichenburg und schlossen sich der Tour zum „Tag der Trinkhallen“ an. Nicht so weit, nicht so schnell – trotzdem schön. Wie sich im Nachhinein herausstellte eine gute Entscheidung. Bei dieser Tour war nicht der Weg das Ziel sondern Trinkhallen in Hiesfeld, Lohberg und Voerde.

Während es in Voerde noch ruhig und verschlafen zuging, zumindest auf dem Marktplatz tobte in Dinslaken bereits der Bär. Die DIN Tage waren in vollem Gange, auf dem Altmarkt, an der Stadthalle und auch im Stadtpark lockten die Veranstaltungen hunderte von Bürgern an. Gut, das wir unseren Startpunkt an den Kreisverkehr vor die Stadthalle verlegt hatten, denn am Altmarkt wäre kein Platz gewesen.

Zuerst nach Hiesfeld zur Trinkhalle Temel am Marktplatz. Nicht immer auf Nebenwegen, aber doch weitgehend verkehrsarm. Schon aus der Ferne war zu hören und zu erkennen, das an dem Büdchen reger Betrieb herrschte. Künstlerische Darbietungen sowie Musik unterhielten die Gäste.

Trinkhalle Temel in Hiesfeld. Foto: Wolfgang Beier, ADFC

 

Quartett Foto: Wolfgang Beier, ADFC

Quartett Foto: Wolfgang Beier, ADFC

Quartett Karten wurden eifrig getauscht, die eine oder andere Tüte gemischtes ging über den Tresen. Aber wir mussten irgendwann weiter, denn es standen noch weitere Trinkhallen auf dem Programm.

Der Weg zur Trinkhalle Färber in Lohberg führte am Rotbachsee entlang und durch den Bergpark Lohberg. Vorher durften wir uns aber noch an einem kräftigen Regenschauer erfreuen und uns über einen unfreundlichen Zeitgenossen wundern. An der Trinkhalle Färber fand bei unserer Ankunft ein Auftritt eines Physikanten statt, bevor anschließend Musiker ihr Bestes gaben. Auch hier galt es das Quartett zu vervollständigen und sich mit feil gebotenen Waren zu versorgen. Der Tourenleiter ließ den Teilnehmenden ausreichend Zeit (gibt es das, ausreichend Zeit?) bevor er zur Weiterfahrt aufrief.

Trinkhalle Färber in Lohberg. Foto: Wolfgang Beier, ADFC

Lohberg, Tenderingssee, Buchholtwelmen – schon war Voerde erreicht. Hier am Waymannskath war sogar die Strasse gesperrt um den Besuchern genug Platz an Tischen und Bänken zu bieten. Nicht nur die Band konnte hier überzeugen (viele Besucher tanzten zu Rock’n Roll), sondern auch die türkischen Spezialitäten die hier angeboten wurden. Der „Chef“ begrüsste uns und lud zum Verweilen ein. Diese Trinkhalle mit seinem Programm gefiel einigen der Teilnehmenden so gut, das sie sich entschlossen die Tour hier zu beenden und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Trinkhalle am Waymannskath in Voerde. Foto: Wolfgang Beier, ADFC

 

Ein schöner nachmittags, der Lust auf mehr machte … vielleicht beim nächsten „Tag der Trinkhallen“ nach Walsum, Hamborn und Marxloh oder Richtung Wesel? Übrigens, an jeder der Trinkhallen trafen wir auf den ADFC Wesel, der auch an diesem Tag unterwegs war.

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