Bericht: Radtour – Theorie und Praxis

Kirchencafe in Oberhausen (Centro) Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Ich kann auch kurz:

Die Therorie: es kommt sowieso keiner bei dem Wetter

Die Praxis: Losgefahren, 12 Km abgekürzt, eingekehrt, zurückgefahren

Wer mehr wissen will, der liest hier weiter …

„Axel, was machst Du denn hier?“ fragte der Tourenleiter. „Die Donnerstagstour mitfahren, was sonst“ war die prompte Antwort. Der Tourenleiter fragte nicht ohne Grund, denn es war Regen aus Eimern und Kübeln sowie stürmischer Wind mit Orkanböen angesagt. Langsam trafen weiter Tourenteilnehmer*innen ein. Der TL glaubte immer noch, das nur bis zum 2. Treffpunkt in Dinslaken geradelt wird und von dort nach einer kleiner Stärkung in einem Cafe der Rückzug erfolgt. Weit gefehlt, denn in Dinslaken schlossen sich noch weitere Teilnehmer an … trotz Regen, trotz stürmischer Böen.

Der heutige Weg war sorgfältig ausgewählt da es in den letzten Tagen viel und oft geregnet hatte und somit etliche Wege nicht passierbar waren. Ebenso war mit umgestürzten Bäumen zu rechnen oder mit noch herabfallenden Ästen. Emscher und Hoag Richtung Sterkrade, dann durch Sterkrade und an Eisenheim vorbei. In der Nähe der OLGA hatte ein einzelner Mitfahrer den dringenden Wunsche zu telefonieren (nein, nicht nach Hause). Während dessen kam der Wunsch der Mitfahrenden auf nicht bis zur Krankenhauskantine zu radeln sondern am Centro im Kirchecafe einzukehren. Gesagt getan … Tour spontan geändert, 12 Kilometer abgekürzt.

Nass bis auf die Knochen Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Nass bis auf die Knochen Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Es war 5 vor 12, das Cafe hatte noch geschlossen. Bis aber alle ihre Räder gesichert hatten waren auch diese 5 Minuten schnell vergangen und wir konnten einkehren um uns zu stärken, uns zu trocknen und uns aufzuwärmen. Einige hatten es auch nötig, denn nicht alles auf dem „wasserdicht“ draufsteht ist es auch. Eine Stunde später begaben wir uns wieder in den Regen.

Den Kanal entlang – gegen den Westwind quälen, den Regen im Gesicht. Navi und Track waren nicht zu erkennen, die Brille voller Wassertropfen. Für den Tourenleiter waren es aber bekannte Wege und mit einer gewissen Erinnerungsahnung fand er den Weg zur kleinen Emscher ohne weitere Probleme. Der kleinen Emscher immer folgend führte der TL die Truppe immer weiter Richtung Heimat. Der Regen ließ allmählich nach und der Stand der Sonne ließ sich zumindest erahnen. Noch kurz entlang der Walsumer Rheinaue und durch den Wohnungswald, da war die Tour auch schon vorbei.

Am kommenden Donnerstag mit bestimmt viel besserem Wetter (Sonnenbrille und -creme nicht vergessen) eine Tour zum Thema „Boxteler Bahn“, den darauf folgenden Donnerstag Einkauf in der Dragee Fabrik in Rhede.

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