Bericht: Radtour – Volle Teller und Sanddorn

Besuch bei der Hardter Kaffee Tante Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Nun sitze ich hier wieder einmal und warte darauf, das mich die Muse küsst – aber sie will nicht, warum auch immer. Es fällt mir schwer etwas über die vergangene Tour zu berichten – Diskussionen und klagen über das Wetter, hatten wir schon eintausend mal. Beschreibungen, wo wir entlang fuhren – hatten wir schon eintausend mal. Informationen, worüber geredet wurde – hatten wir …

Und doch war etwas anders – Umarmungen und Händeschütteln bei der Begrüßung der Teilnehmenden untereinander blieben heute aus, also haben uns die Auswirkungen des Corona Virus auch schon erreicht. Nicht in Form von sichtbaren Symptomen, Infizierungen oder Erkrankungen, sondern mit den empfohlenen Vorsichts- und Schutzmaßnahmen.

Pause am Heidhof Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Pause am Heidhof Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

12 Radelnde machten sich in Voerde auf den Weg zum 2. Treffpunkt, dem Bergpark in Lohberg. Dort kamen aber nur 11 an, denn bei dem Rad einer Teilnehmerin löste sich der höhenverstellbare Vorbau, es wurde eine wackelige Angelegenheit, ein weiterfahren war so nicht möglich. Eine nachhaltige Reparatur war ohne Ersatzteil auch nicht möglich, da eine Hülse gebrochen war. Provisorisch wurde der Schaden behoben, so das die Dame zumindest vorsichtig bis zur nächsten Fahrradwerkstatt radeln konnte um den Schaden beheben zu lassen. Am Bergpark wartete eine weitere Teilnehmerin, die ob der Verzögerung entstandenen Verspätung bereits zweifelte, ob Treffpunkt und Uhrzeit stimmten oder die Tour abgesagt war. Schnell wurde sie über den Grund der Verzögerung informiert und die Tour konnte wie geplant fortgesetzt werden. Am Heidhof in der Kirchheller Heide wurden bei einer Pause Medizin und Plätzchen gereicht. Die Medizin basierte auf Sanddorn, einer zur Jahreszeit passenden Vitaminbombe, die Plätzchen stammten aus der Weihnachtszeit und schmeckten noch erstaunlich frisch. Auf diese Weise vitalisiert wurde die Tour fortgesetzt.

Bei der Hardter Cafe-Tante Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Bei der Hardter Cafe-Tante Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Bei der Hardter Cafe-Tante Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Bei der Hardter Cafe-Tante Foto: ADFC Dinslaken-Voerde

Umkürzungen jeglicher Art verzögerten die Tour um nicht zu früh vor verschlossener Tür zu stehen, denn bekannter Weise öffnet die Hardter Cafe-Tante Donnerstags erst um 14:30 Uhr … für nette Menschen wie uns aber bereits um 13:45 Uhr. Aber dennoch will die Zeit bis dahin erschlagen werden und sei es eben mit Pausen und Umkürzungen. Wie immer wurden wir freundlich empfangen. Der Kuchen war lecker, die Getränke heiß. Wer eine Suppe bestellte bekam nicht nur eine übersichtliche Pfütze serviert, sondern einen ordentlichen Teller voll der wärmte und satt machte. Bedauerlich nur für die Cafe-Tante … wenn wir Sie in letzten und auch in diesem Jahr besuchten war Regen angesagt und nicht 30, 25 oder 20 Radler*innen erschienen sondern nur einige wenige. Heute waren es 9, denn 3 Mitradelnde zog es schon vor der Einkehr wieder in Richtung Heimat.

Nach einer guten Stunde Gemütlichkeit führte uns verbliebenen Rest der TL wieder Richtung Heimat, ohne Umkürzungen, sondern auf kurzem Weg. Etwa eine Stunde vor Ende der Tour wurde ein ungeplanter Halt eingelegt – Regensachen anzuziehen war eine gute Empfehlung, denn nun bekamen wir doch noch die donnerstägliche Dusche von oben. Für Innen gab es noch einmal Sanddorn und Plätzchen.

Kurze Zeit später begann auch schon die Auflösung der Gruppe. Manche zog es in Richtung Hünxe und Wesel, andere in Richtung Dinslaken. Auch der TL übergab sein Amt, zuversichtlich das ortskundige den Rest der Gruppe nach Voerde führen würden.  Dies gelang der Restgruppe ohne größere Probleme und NN konnte pünktlich am Voerde Bahnhof den Zug nach Mülheim bekommen.

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