Bericht: Radtour – Wasserburg Anholt 2


Der Titel der Tour hätte heute auch lauten können „Regensachen anziehen, Regensachen ausziehen“. Immer wieder fing es an zu tröpfeln, immer wieder hörte es kurz danach auf. So ging es den ganzen Tag über, aber die angekündigten schweren Regenschauer blieben aus. Wir wollen uns also nicht beklagen.

Auf teils einigen bekannten anderen unbekannten Wegen entlang radelten wir gen Anholt, nicht ohne hin und wieder zu pausieren um zu telefonieren, zu naschen oder den Durst zu löschen. Schöne Gegend, viel Gegend, einige Ortschaften deren Namen unbekannt waren oder schon ganz verdächtig nach Niederlande klangen. In Anholt war die Hälfte der heutigen Strecke geschafft und es wurde Zeit zum Einkehren.

Das Cafe am Hof Mäteling sollte es heute sein. Kuchen und Suppen waren die Favoriten, neben einer Portion Bratkartoffeln mit Spiegelei. Tasse Kaffe, Pott Kaffee, Kännchen Kaffee … Pott gabet hier nich. Dafür enthielt das Kännchen einen halben Liter von dem braunen Gesöff. Auch egal, hält warm und macht wach für den Rückweg, es sollte ja noch der „grosse“ Regen kommen – kam aber nicht.

Nach ausreichender Pause Aufbruch zur Wasserburg Anholt – war ja nicht weit. Burg und Innenhof angesehen und weitergefahren. Mal hier entlang, mal dort entlang – immer dem Gegenwind entgegen. Allmählich kam uns die Gegend wieder bekannter vor und hin und wieder kamen Erinnerungsahnungen auf, das wir hier oder dort schon einmal entlanggefahren sind.

Päusken hier, Päusken da – Jacke an, Jacke aus, das Spiel wiederholte sich. Als wir uns Wesel näherten begann das „10 kleine Negerlein Spiel“ … da waren es nur noch … Letztendlich schaften es noch 3 Radelnde bis zum Startpunkt, der Rest stand schon unter der Dusche.

Schöne 92 Kilometer Tour, danke dem Planer und dem Tourenleiter.


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