Bericht: Radtour – Wasserroute Essen

Wenn keine Fotos gemacht werden, dann werden keine Fotos gemacht Foto: Wolfgang Beier, ADFC

Am Anfang diesen Jahres entschied ich mich mit den Do.- Radlern die Essener Wasserroute zu erradeln. Die Wasserroute ist eine der Radrouten im Essen Stadtgebiet die  vom Rhein – Herne Kanal zur Ruhr führt.

Soweit so gut, wenn nicht Morgens all meine Wetter Apps ab dem Donnerstagmittag auf ergiebige Regenfälle hingewiesen hätten. Ich entschied mich die Tour einzukürzen und je nach Wetterlage nur nach Mülheim und/oder Oberhausen zu fahren. In Voerde und am zweiten Treffpunkt in Hiesfeld fanden sich nur sieben unverdrossene Teilnehmer ein.

Es war bedeckt, regnete aber noch nicht. Entlang der HOAG-Trasse ging es zum  Rhein-Herne Kanal und weiter nach Haus Ripshorst. Nach einer kurzen Rast bei einem Tässchen Kaffee begann es dann zu regnen.  Die Regenkleidung wurde angelegt. Entlang dem Lepkesbach ging es folgend ins Hexbachtal und weiter hinauf nach Essen Schönebeck. Hier querten wir nach einer rasanten Abfahrt den Radschnellweg 1 und kamen zur Grugatrasse . Regnen tat es schon eine Weile nicht mehr.

Es zeigte sich das die heutigen sieben Teilnehmer regenerfahren waren.  So entschloss ich mich doch die ursprünglich geplante Wasserroute zufahren. Wir folgten der Trasse Richtung Gruga . An der Magaretenhöhe bogen wir in das Kesselbachtal ab. Nun ging es schnaufend hinauf nach Essen Bredeney.

Oben auf der Höhe kamen wir zur Wetterwarte. Nun ging es abwärts und wie erwartet begann es zu regnen. Eine folgende Baustelle leitete uns über den Rutherweg ins Ruhrtal. Am Kattenturm wechselten wir auf den Leinpfad. Hier wo man sich bei gutem Wetter nicht vor Spaziergängern, Skatern und Radfahrern retten kann waren wir heute alleine. In Kettwig kehren wir im dortigen Brückencafe ein. Das Café ist zu empfehlen, bei besserem  Wetter allerdings auch gut besucht. Rechtsruhrisch folgten wir dem Leinpfad abwärts nach Mülheim. Nun wurde  der Streckenverlauf allen Teilnehmern wieder bekannter. Es ging weiter zum Wasserbahnhof, zur MÜGA und zum Aquarius Wasserturm. Der Rest der Strecke ist hinreichen bekannt und schnell berichtet. Durch die Styrumer Ruhrauen zur kleinen Emscher, Wehhofen, Dinslaken durchquert erreichten wir Voerde trocken bei gutem Wetter.

Es waren 92 Km Streckenlänge bei 570 Höhenmetern. Der gefahrene Schnitt lag bei 16,7 km/h .

Wenn keine Fotos gemacht werden, dann werden keine Fotos gemacht /wb

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