Bericht: Radtour – Weihnachtssee und Bauer Dalhaus


Am letzten Donnerstag waren wir davon überzeugt, das es die letzte Wintertour in diesem Jahr sei, doch wurden wir heute eines besseren belehrt. Bei 7° C starteten wir in Voerde zu unserer ersten Samstagstour in diesem Jahr, die uns zum „Bauer Dalhaus“ führen sollte. In Dinslaken und am Rotbachsee holten wir weitere Teilnehmer der Tour ab, so dass wir insgesamt 11 Radelnde waren die heute das Wetter herausforderten und ihren Spaß bei einer Radtour suchten.

Gut gelaunt folgte die Gruppe ihrem Tourenleiter durch das Rotbachtal um anschließend am Schwarzbach entlang das Naturschutzgebiet „Kirchheller Heide“ zu durchqueren. Gerade schien noch die Sonne, als wenige Minuten später ein Regenschauer, der laut Wetterbericht nicht stattfand, die Radelnden zu einem kurzen Halt zwang um die „Regensachen“ anzuziehen. Die Gelegenheit wurde auch gleich dazu genutzt einem Gast die Fahrt etwas zu erleichtern … mit (mehr) Luft im Reifen fährt es sich doch leichter.

Munter ging es weiter um einen Blick auf den Weihnachtssee zu werfen – Urzeitstimmung (der See, nicht die Radler), aber sehr schön.

Bauer Dalhaus 

Die anschließende Fahrt durch Kirchhellen war nicht zu vermeiden, dafür konnten wir uns in Feldhausen am Schloss Beck an dem Spaß der Kinder auf der Achterbahn und anderen Attraktionen erfreuen. Für uns ließ der Spaß erst einmal etwas nach, denn wir mussten nun ohne den schützenden Wald bis zum „Bauer Dalhaus“ gegen den Wind, der mit 4-5 bft. wehte, ankämpfen.

Nach einer ausgiebigen Pause bei Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien erholten wir und schnell und waren für den Rückweg gestärkt. Die Stärkung war auch nötig, denn bis Dorsten zur Römer-Lippe-Route (RLR) waren wir ständig dem Wind ausgesetzt. Beim Überqueren von Wesel-Datteln-Kanal und Lippe kamen erste Heimatliche Gefühle auf.

Kurz vor Schermbeck verließen wir die RLR um durch die Naturschutzgebiete „Gartroper Mühlenbach“ und „Hünxer Bachtal“ über Bruckhausen wieder Voerde zu erreichen.

Nach 68 Kilometern, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,7 km/h (ja, der Wind) und 251 Höhenmetern absolviert wurden kamen alle Teilnehmer wieder unversehrt am Ziel an. Die Teilnehmenden waren mit der Tour und dem Tag sehr zufrieden und versprachen demnächst wieder dabei zu sein. /wb

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