Bericht: Radtour – Wo liegt denn Heiden


17 Radelnde haben sich trotz der vorhergesagten Regenschauern und Sturmböen zusammen gefunden um das Cafe Jägers in Heiden zu besuchen. Die Gemeinde Heiden liegt im Westmünsterland und gehört zum Kreis Borken. Um es vorweg zu nehmen, wir sind zweimal nass geworden und der Wind hat uns manches mal ausgebremst aber auch des öfteren ein leichtes pedalieren beschert.

 

Auf ziemlich gut bekannten Wegen Richtung Schermbeck, außen herum und mitten durch. Zwischen Schermbeck und Rhade durch Wälder und Naturschutzgebiete, ein wirklich schöner Weg. An einem Aussichtspunkt mit Hütte trafen wir auf eine Radlergruppe aus Velen, die auf dem Weg nach Bocholt waren um gemeinsam ein paar Tage auf dem Rad zu verbringen, eine Nachbarschaft, die jährlich einen Ausflug macht. Sie erzählten uns das Märchen, das sie soeben 50 Hirsche gesehen hätten … lag vielleicht am „Jägermeister“. Apropos Alkohol … der Tourenleiter bekam in Schokolade gehüllte Kirschen mit Alkohol, da er die oft gereichten Süßigkeiten immer wieder verschmähte – danke, lecker!

Weil der Weg zum Kranenmeer matschig war und es gerade regnete verzichtete die Gruppe freiwillig auf eine Besichtigung. Trotz einer kurzfristigen Touränderung fand der Tourleiter den Weg zum Cafe Jägers, nachdem die Radelnden vorher noch den Vogelpark in Heiden mit seinen Volieren besichtigt hatten.

Kaum ein Cafe bietet Abstellanlagen für 17 Räder, warum dann nicht einfach die PKW Parkplätze vor dem Cafe nutzen. Sieht doch gut aus und es hat sich niemand beschwert.

Kaffee und Kuchen waren sehr schmackhaft und die Bedienung sehr, sehr freundlich. Das im Laden angebotene Brot war so verlockend, das es anschließend die eine oder andere Packtasche füllte. Wir werden eines Tages wieder dort einkehren.

Nicht nur, das in Heiden der Verkehr mit alten Super-8 Filmkameras überwacht wird (haha), hier gibt es auch sehr ungewöhnliche Fahrradständer, deren Prinzip sich mir anfangs nicht erschlossen hat. Das Ein- und Ausfädeln des Vorderrades bedarf schon ein wenig Geschicklichkeit, Selbstversuche haben das bestätigt … die Speichen meines Rades wurden dabei glücklicherweise nicht beschädigt. Allerdings möchte ich dort kein sack schweres Pedelec einparken.

Das Wetter wurde besser, die Regenjacken waren nun nicht mehr erforderlich. Gelegentlich schien die Sonne und ganz Mutige oder Erfahrene nutzen die Chance sich im Tretbecken nahe dem Heimathaus Marbeck zu erfrischen, obwohl heute nicht die Rede von qualmenden Socken sein kann.

Raesfeld war über schöne Nebenwege mit teils ordentlichen Windböen schnell erreicht, der Rest ist schnell erzählt: Ab Drevenack begann der Countdown um zuletzt in Voerde mit 4 Radelnden zu stranden. Ein schöner Tag mit einer schönen Strecke ging zu Ende und bleibt sicher in Erinnerung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.