Bericht: Radtour – Zeche Ewald


Einer litt unter der Langsamkeit – 

Dabei „rasten“ wir mit 17 bis 18 Sachen (Tempo) zur Zeche Ewald, 102 km, rasten mit und ohne Kästchen – und am Ende waren es doch nur etwas mehr als zivile zehn Kilometer pro Stunde, d.h. wir  – die meisten von uns – waren  kurz nach dem Abendläuten (18 Uhr) wieder zu Haus und konnten sich ein Pilzchen genehmigen. Richtig ist: Bergab und auf Gefällestrecken waren es schon einmal 20 km/h oder gar 40 km/h, aber sonst ging es doch ganz gemächlich unter W.B.s Führung    durch die Landschaft, soweit man vom Emscherweg, ein Teil der Strecke, von „Landschaft“ sprechen kann? vielleicht „Abwasser-Landschaft“?. Frage also: was ist langsam? Und „Stammtisch-Gespräche“ von Sattel zu Sattel verleihen der Donnerstag-Radelei doch eine besondere Würze.

Hinter Ripshorst, wo man für kleines Geld ein kopje koffie erstehen konnte, stürzte einer der Radler bei einem der Drängelgitter, der in Deutschland bekannten Fahrradfahrer-Schikanen. Zum Glück blieb es bei geringfügigen Blessuren. Bei oder in GE passierten wir im Sande buddelnde und auf Geräte kletternde Kinder, und als der Fatrofü hier Halt gebot, war nicht Zeit genug, da mitzutun, sondern nur Gelegenheit zum „Telefonieren“.

Auf dem weiteren Weg wurde die Fahrt durch eine Treppe unterbrochen, weil der Fatrofü das Alarmgeschrei der TL-Assistentin NN missachtend der Navi-Vorgabe folgte. Gleichwohl bugsierte man klaglos mit vereinten Kräften die tonnenschweren Kästchenräder die drei, vier Stufen hinunter.

Der Besuch von Haus Lüttinghof war flüchtig, denn, so wußte o.g. Assistentin von früheren „Besuchen“, dass das nicht erwünscht sei, obgleich am Tor auf Kaffee- und Kuchenverkauf aufmerksam gemacht wird, der sich allerdings auf die Außentür-Saison („Outdoor Saison“) beschränkt und dann nur an Sonn- und Feiertagen. Also nix für uns – schon aus zeitlichen Gründen hätten wir nicht mehr einkehren können. Eine letzte Unterbrechung verursachte der notwendige Akku-Wechsel bei einem Kästchenfahrer.

Alles in allem war das mal wieder zum Glück keine wahnsinnig aufregende, sondern eine nette, schöne, gute, …  Tour, zumal viele die Zeche Ewald und die da angeschlossene Gastronomie nicht kannten. Das war des OTLs Verdienst, der  überraschenderweise zur Abfahrt in Voerde erschien , um allen die Hand zu drücken und guten Weg zu wünschen.

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