Bericht: Radtour – Zur Binnenheide


Wie nun schon seit einiger Zeit versammelten sich auch am vergangenem Donnerstag um 10 Uhr wieder Do-Radler, die bis auf einen Verweigerer alle eine signalfarbene Weste trugen oder sie vor dem Start überzogen. Die Gruppe vergrößerte sich am Lippeschlößchen auf 25 Personen und das, obwohl der Himmel im Westen nichts Gutes verhieß, sondern in Übereinstimung mit den morgendlichen Vorhersagen unwettergleiche Niederschläge erwarten ließ, die dann glücklicherweise ausblieben.

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

Es ging zum Bauerncafe Binnenheide, nicht weit von Kevelaer, ein Ziel, das die meisten schon einige Male angesteuert und da normalerweise freie Platzwahl hatten. Nun jedoch, da der für NRW gesetzliche Feiertag Fronleichnam war, saßen in dem Lokal schiere Massen, zwar nicht nur Radler mit und ohne Elektro-Hilfsmotor, sondern auch PKW-Fahrer, von denen manche mit Aufsehen erregenden, teuren Edelkarossen

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

vergangener Zeit angereist waren. In Ossenberg teilte sich die Gruppe. Die einen radelten am Rhein entlang gen Wesel, die anderen nach Süden, um in  Orsoy den Rhein mit der Fähre zu überqueren.

Erstaunlicherweise verlief die ca. 90 km lange Tour nahezu problemlos. Erstaunlich insofern, als sich einer, der bisher donnerstags häufig den „Schlußmann“ machte, mit seinem neuen, geradezu riesigem, dreirädrigen, elektro-unterstützten

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

Fahrgerät an der Tour beteiligte. Das ließ die nicht unbegründete Befürchtung laut werden,  mit erheblichen Problemen sei nun bei den Drängelgittern zu rechnen, mit denen man in Deutschland das Fahrradfahren zu behindern pflegt. Doch dem war bei dieser Tour nicht so.

Allerdings  bedurfte es, sobald der Fatrofüh Halt signalisierte, sei es für eine Pause oder zum „Telefonieren“,  einer ständig sich wiederholenden Aufforderung, dass die Fahrgeräte an des Weges Rand abgestellt werden sollen, nein: müssen,. Auch

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

dass es für das Wohlbefinden aller förderlich ist, Hinweise auf Hindernisse sowie PKW an nachfolgende Radler weiterzugeben, muss offenbar zu den Mantren eines Fatrofühs gehören; es wird sonst vergessen.

Quelle: Harald Joswig, ADFC 2018

Bis zum Ende der Tour blieben die Radler, wie eingangs erwähnt, von angekündigten wie unangekündigten Unwettern verschont, so dass alle trocken zu Haus ankommen konnten.

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