Kurzmitteilungen


Der Kreis Wesel beteiligt sich in diesem Jahr zum dritten Mal an dem bundesweiten Mobilitätswettbewerb Stadtradeln.

Beim Stadtradeln geht es darum, das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel mehr in den Fokus zu rücken: In der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit und im Urlaub. In einem Zeitraum von drei Wochen dokumentieren BürgerInnen die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer. Mitmachen darf, wer in einer teilnehmenden Kommune wohnt, arbeitet, Kindergarten oder Schule besucht sowie einem Verein angehört.

Die Kommunen Alpen, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Sonsbeck, Voerde und Xanten beteiligen sich gemeinsam mit dem Kreis Wesel vom 11. Juni bis 1. Juli im Verbund und suchen die fahrradaktivste Kommune.

Insgesamt nehmen in diesem Jahr mehr als 700 Kommunen in Deutschland teil (vergangenes Jahr knapp 600).

Ziel ist es, gemeinsam das Ergebnis aus dem letzten Jahr zu toppen und damit im Kreis Wesel ein Zeichen für Gesundheit durch Bewegung, für mehr Radverkehr und für mehr Klimaschutz zu setzen. Wie im vergangenen Jahr werden wieder kreisweit Preise für die aktivsten Schulen ausgelobt und auch auf weitere Preise in den Kommunen dürfen sich die Radler freuen. Anmelden kann man sich unter www.stadtradeln.de.

Die Fahrradkilometer werden entweder in einem Online-Kalender unter www.stadtradeln.deeingetragen oder mit der kostenlosen Stadtradeln-App gemessen und automatisch übertragen. Auch die Erfassung auf Papier ist möglich. Dazu erhalten die TeilnehmerInnen in den Rathäusern entsprechende Kilometerbögen.

Nach den drei Wochen aktiver Radelzeit steht fest, welche Kommune im Kreis Wesel und auch bundesweit die meisten Kilometer gefahren ist. Damit auch kleinere Städte und Gemeinden eine reelle Chance haben, gibt es neben der Kategorie „Fahrradkilometer gesamt“, auch Wertungen für „Kilometer pro EinwohnerIn“ und das „Fahrradaktivste Stadtparlament“. Gemeinsam suchen die Teilnehmerkommunen auch den „Fahrradaktivsten Kindergarten“ und die „Fahrradaktivste Klasse im Kreis Wesel“ in den Kategorien Grundschule und Weiterführende Schule.

Die gemeinsame Teilnahme auf Kreisebene und das Konzept abgestimmter Aktionen wird auf Initiative des Klimabündnisses der Kommunen im Kreis Wesel durchgeführt.

 

Quelle: Jetzt mitmachen beim Stadtradeln im Kreis Wesel | Kreis Wesel


Für ihr Alter ist die Frau auf dem Rad recht flott unterwegs. 20 Kilometer pro Stunde. Unangestrengt. Bei jedem Tritt in die Pedale geht es gut vorwärts, unterstützt vom Elektromotor. Plötzlich fährt kurz vor ihr ein Auto rückwärts auf die Straße. Die Frau prallt in den Wagen, ungebremst. Zerknautscht ist aber nur der Smiley, der auf der Leinwand vor ihr erscheint. „Mir hat der Rücktritt gefehlt“, beklagt sie im Pedelec-Simulationstraining der Polizei Wesel – der Rücktritt wie bei ihrem ganz normalen Fahrrad.

Quelle: Das Risiko der Pedelec-Fahrer


Weitere fahrradfreundliche Straßen

Die Hofstraße und die Klosterstraße können als Einbahnstraßen ab sofort von Fahrradfahrern auch in die Gegenrichtung genutzt werden. Seit dem Jahr 1997 ermöglicht die Straßenverkehrsordnung eine Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung. Von den 45 grundsätzlich in Frage kommenden Einbahnstraßen in Dinslaken waren bis zuletzt 35 Abschnitte für den Radverkehr geöffnet worden. In einer Neufassung der Straßenverkehrsordnung sind die Einsatzkriterien und Anforderungen für eine Öffnung vereinfacht worden. Auf der Grundlage dieser neuen Rechtslage  werden die bisher noch nicht berücksichtigten Abschnitte erneut überprüft. Für die Hofstraße und die Klosterstraße konnte die Öffnung nun sogar schon kurzfristig umgesetzt werden.

Quelle: https://www.dinslaken.de/de/aktuelles/fahrradfreundlich/


Nicht erfreulich, das eine gefährliche Radverkehrsanlage in Voerde keine Priorität hat – und diese Aussage kurz vor der Bundestagswahl! Dabei könnte ein Radfahrstreifen, wie auf der anderen Seite eine kostengünstige und gute Lösung für alle sein.

Der Radweg an der Bahnhofstraße auf dem Abschnitt zwischen Allee und Frankfurter Straße dürfte für Fahrradfahrer nicht gerade zu den Traumstrecken auf Voerder Gebiet gehören. „Buckelpiste“ trifft es hier und da als Beschreibung wohl eher. Eine Fahrradfahrerin brachte es bei der Sprechstunde von Bürgermeister Dirk Haarmann am Marktplatz auf den Punkt: Radfahrer würde es auf dem Radweg an der Bahnhofstraße regelrecht aus dem Sattel heben. Grund ist das Wurzelwerk der am Rand stehenden Bäume, durch die die Fläche angehoben wurde und deshalb uneben ist.

Quelle: „Buckelpiste“ an der Bahnhofstraße in Voerde


Die Städte von morgen werden anders funktionieren als die heutigen, glaubt Stephanie Krone, Sprecherin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC):

 

Es wird weniger, dafür effizientere Autos geben, einen hochleistungsfähigen Nahverkehr – und deutlich mehr Fuß- und Radverkehr. Der Sozialverband VdK setzt sich seit mehr als 70 Jahren mit über 1,8 Millionen Mitgliedern für soziale Gerechtigkeit ein. VdK-Mitglieder profitieren von der kompetenten Beratung im Sozialrecht. Als größter Sozialverband Deutschlands vertritt der VdK wirksam die sozialpolitischen Interessen aller Bürgerinnen und Bürger.

Neugierig auf mehr? http://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-zeitung/72833/das_fahrrad_hat_die_besten_zeiten_noch_vor_sich


Hallo Radelnde,

mir liegt etwas auf dem Herzen, wir sollten darüber reden: „Fahren im Verband“

Auf unseren letzten Touren mit über 15 Teilnehmenden haben wir versucht entsprechend der StVO §27 als Verband zu fahren. Unsere Disziplin ist mittlerweile recht gut geworden und wir sind dank der „gelben“ Jacken auch gut als Gruppe (Verband) erkennbar. So weit, so gut …

Allerdings ist mir aufgefallen, dass nur recht wenige Autofahrende die Regelung der StVO kennen. Einige Autofahrende vermindern ihre Geschwindigkeit geben damit klar zu verstehen, dass sie anhalten werden und uns passieren lassen. Allerdings scheint mir das eher aus Freundlichkeit denn in Kenntnis der StVO zu sein. Andere Autofahrende zeigen eindeutig, dass sie nicht anhalten wollen/werden oder beschweren sich über unser Verhalten.

Hinzu kommt noch ein weiterer Aspekt, einige der Teilnehmenden fühlen sich unsicher, haben sogar Angst der Gruppe im Verband zu folgen, wenn sich Autos nähern oder Ampeln auf „Rot“ umspringen. Gäste kennen diese Regelung möglicherweise nicht und sind verwirrt.

Vielleicht sollten wir nicht weiter auf das Privileg eines Verbandes bestehen, auch wenn die Gruppe dadurch kurz getrennt wird und ein Teil dann warten muss. Mir sind die Sicherheit und der Wohlfühlfaktor der Teilnehmenden wichtiger als auf ein „Recht“ zu bestehen.

Bitte lasst uns diesen Punkt gemeinsam bei einer Donnerstagstour, spätestens aber beim nächsten Radlertreff diskutieren.

/wb


Danke an alle Teilnehmenden! #Dinslaken (183 Teilnehmende) und #Voerde (146 Teilnehmende) haben sich mit dem vorläufigen Ergebnis voraussichtlich für die Fahrradklima-Test Auswertung qualifiziert. Mit den Ergebnissen ist ca. März/April 2017 zu rechnen. Wir werden darüber berichten. Nochmals herzlichen Dank für die Teilnahme – in 2 Jahren schaffen wir mindestens 250 Teilnehmer.

 

Die Umfrage ist beendet. Ob Ihre Gemeinde ausreichend Teilnehmer zusammengekommen hat, können Sie im letzten Zwischenstand vom 28. November 2016 einsehen.

Quelle: ADFC | ADFC-Fahrradklima-Test 2016 – Zwischenstand